Warum blüht mein Kaktus nicht?

Eine Frage auf die es vielfältige Antworten gibt!
Damit ein Kaktus blüht braucht er zunächst ein gewisses Alter. Dieses Alter beträgt bei Echinopsishybriden ca. 3 bis 4 Jahre nach Aussaat, manchmal auch etwas länger. Bei anderen Kakteenarten muss teilweise sehr lange gewartet werden, vor allem bei botanischen Arten. 10 bis 20 Jahre können das auch werden, dann ist die Freude natürlich riesen groß wenn sich die erste Blüte zeigt!

Nahrungsmangel kann auch eine Ursache sein. Auch wenn Kakteen in der Natur unter schwierigsten Bedingungen wachsen und blühen, beziehen sie Nahrung aus dem Boden. Allerdings haben Kakteen in der Natur wesentlich mehr Platz für ihr Wurzelgeflecht, das bis zu mehreren Quadratmetern betragen kann. Also kein Vergleich zu unserer kleinen Kulturfläche! Deshalb sollten Kakteen in Kultur regelmäßig mit Dünger versorgt werden, das heißt bei jedem Gießen. „Eine gut genährte Wampe, frisst man sich schließlich auch nicht mit einer Mahlzeit an!“. Als Dünger sollte einer ausgewählt werden, der speziell für Kakteen geeignet ist, höhere Phosphat- und Kaliumanteile im Vergleich zu Stickstoff sind Merkmale eines solchen Düngers. Von der Menge darf es ruhig etwas weniger sein, aber dafür regelmäßig.

Eine Ruhephase während des Jahres ist besonders wichtig! In der Natur durchleben Kakteen verschiedene Phasen von Trockenheit und Temperatur. So sind auch Phasen mit langer Trockenheit und kühlen Temperaturen dabei. Dies gilt es in der Kultur nachzubilden! Ideal ist für Kakteen im Sommer also ein heller luftiger Platz, an dem sie vor Regen geschützt sind. Im Winter, die Ruhephase für Kakteen, sollten sie ebenfalls hell und in einem Temperaturbereich von +5°Celsius ohne Wassergaben stehen. Glücklich kann sich jeder schätzen, der ein beheizbares Gewächshaus für seine Kakteen hat, ein idealer Platz! Die Fensterbank im Wohnzimmer oder Schlafzimmer ist dem zu folge nicht der geeignete Platz, besser ist ein kühler Flur oder Treppenhaus. Auch der dunkle Keller ist bei entsprechenden Temperaturen geeignet. Während der Ruhephase brauchen die Kakteen kein Wasser, das heißt sie kommen von circa November bis März ohne jegliches Wasser aus. Je kühler desto trockener sollten sie stehen. Wichtig sei noch anzumerken, es gibt auch Kakteen die es gern etwas wärmer haben möchten, also vorher immer informieren.

Fressfeinde können durchaus auch eine Ursache sein, wenn ein Kaktus partout nicht blühen will. Schädlinge die sehr spät entdeckt werden sind meist Wurzelläuse oder rote Spinne. Nach einer entsprechenden Behandlung sollte er wieder zu Kräften kommen, um Blüten zu zeigen.

Ein Substratwechsel ist gerade für ältere Kakteen oft ein Ansporn, sich ins Zeug zu legen. Unter Kulturbedingungen verbraucht das Substrat mit der Zeit, sprich es wird spröde, versalzt und verfestigt sich. Selbst gute Substrate sollten nach circa fünf Jahren erneuert werden. Der beste Zeitpunkt liegt dafür in der Ruhephase, wenn sich die Feinwurzeln zurückgebildet haben und nur die Hauptwurzeln vorhanden sind.

Schwierigen Fällen drohe ich auch ab und zu mit der Biotonne oder ich verschenke sie. Ein Standortwechsel, was beim Verschenken unweigerlich kommt, hat schon man freudige Überraschung gebracht.

Ich hoffe ich konnte mit diesen Weisheiten etwas Licht ins Dunkle bringen und helfen.

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Warum blüht mein Kaktus nicht?

Eine Frage auf die es vielfältige Antworten gibt!
Damit ein Kaktus blüht braucht er zunächst ein gewisses Alter. Dieses Alter beträgt bei Echinopsishybriden ca. 3 bis 4 Jahre nach Aussaat, manchmal auch etwas länger. Bei anderen Kakteenarten muss teilweise sehr lange gewartet werden, vor allem bei botanischen Arten. 10 bis 20 Jahre können das auch werden, dann ist die Freude natürlich riesen groß wenn sich die erste Blüte zeigt!

Nahrungsmangel kann auch eine Ursache sein. Auch wenn Kakteen in der Natur unter schwierigsten Bedingungen wachsen und blühen, beziehen sie Nahrung aus dem Boden. Allerdings haben Kakteen in der Natur wesentlich mehr Platz für ihr Wurzelgeflecht, das bis zu mehreren Quadratmetern betragen kann. Also kein Vergleich zu unserer kleinen Kulturfläche! Deshalb sollten Kakteen in Kultur regelmäßig mit Dünger versorgt werden, das heißt bei jedem Gießen. „Eine gut genährte Wampe, frisst man sich schließlich auch nicht mit einer Mahlzeit an!“. Als Dünger sollte einer ausgewählt werden, der speziell für Kakteen geeignet ist, höhere Phosphat- und Kaliumanteile im Vergleich zu Stickstoff sind Merkmale eines solchen Düngers. Von der Menge darf es ruhig etwas weniger sein, aber dafür regelmäßig.

Eine Ruhephase während des Jahres ist besonders wichtig! In der Natur durchleben Kakteen verschiedene Phasen von Trockenheit und Temperatur. So sind auch Phasen mit langer Trockenheit und kühlen Temperaturen dabei. Dies gilt es in der Kultur nachzubilden! Ideal ist für Kakteen im Sommer also ein heller luftiger Platz, an dem sie vor Regen geschützt sind. Im Winter, die Ruhephase für Kakteen, sollten sie ebenfalls hell und in einem Temperaturbereich von +5°Celsius ohne Wassergaben stehen. Glücklich kann sich jeder schätzen, der ein beheizbares Gewächshaus für seine Kakteen hat, ein idealer Platz! Die Fensterbank im Wohnzimmer oder Schlafzimmer ist dem zu folge nicht der geeignete Platz, besser ist ein kühler Flur oder Treppenhaus. Auch der dunkle Keller ist bei entsprechenden Temperaturen geeignet. Während der Ruhephase brauchen die Kakteen kein Wasser, das heißt sie kommen von circa November bis März ohne jegliches Wasser aus. Je kühler desto trockener sollten sie stehen. Wichtig sei noch anzumerken, es gibt auch Kakteen die es gern etwas wärmer haben möchten, also vorher immer informieren.

Fressfeinde können durchaus auch eine Ursache sein, wenn ein Kaktus partout nicht blühen will. Schädlinge die sehr spät entdeckt werden sind meist Wurzelläuse oder rote Spinne. Nach einer entsprechenden Behandlung sollte er wieder zu Kräften kommen, um Blüten zu zeigen.

Ein Substratwechsel ist gerade für ältere Kakteen oft ein Ansporn, sich ins Zeug zu legen. Unter Kulturbedingungen verbraucht das Substrat mit der Zeit, sprich es wird spröde, versalzt und verfestigt sich. Selbst gute Substrate sollten nach circa fünf Jahren erneuert werden. Der beste Zeitpunkt liegt dafür in der Ruhephase, wenn sich die Feinwurzeln zurückgebildet haben und nur die Hauptwurzeln vorhanden sind.

Schwierigen Fällen drohe ich auch ab und zu mit der Biotonne oder ich verschenke sie. Ein Standortwechsel, was beim Verschenken unweigerlich kommt, hat schon man freudige Überraschung gebracht.

Ich hoffe ich konnte mit diesen Weisheiten etwas Licht ins Dunkle bringen und helfen.

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